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Balt-Orient-Express

 

Der Balt-Orient-Express (BOE) verkehrte ab Sfpl 1952, trug diesen Namen aber erst ab 1955 und verkehrte jahrzehntelang in der Relation Berlin – Prag – Budapest – Belgrad – Bukarest (zeitweise – Sofia) . Seinen Namen erhielt er, weil eine Kurswagenverbindung Stockholm – Bukarest angestrebt, aber nie realisiert wurde. Stattdessen gab es bis 1959 eine Umsteigeverbindung mit Übergang in Berlin Ostbf zwischen D 58/59 Bukarest – Berlin und D 21/22 Berlin – Stockholm, der ebenfalls den Namen BOE führte.

Der Umstand, dass bedingt durch den langen Laufweg, einzelne Wagen und Wagengruppen nur auf Teilstrecken sowie Kurswagen verkehrten, war der Zugverband stets aus Fahrzeugen mehrerer Bahnverwaltungen, der CFR, MAV, CSD und DR, zusammengestellt und dementsprechend besonders interessant. Fester Bestandteil des Zuges war auch lange Zeit eine Kurswagengruppe Budapest – Leipzig.

Nun aber zu den Screens:

Sie zeigen den D 372 BOE Bukarest – Berlin im Sfpl 1986:

Der „Balt-Orient“ ist mit "nur" einstündiger Verspätung gerade in Dresden Hbf eingetroffen. Die 132 wird einer E-Lok Platz machen. Der seit Prag im Zug befindliche D der CSD bleibt heute mal außerplanmäßig bis Berlin am Haken, normalerweise endet sein Laufweg in Dresden. Dann folgt ein Bedarfswagen Bc der CSD, dem noch ein Verstärkungswagen, ebenfalls ein Bc der CSD beigestellt ist. Dann folgen die 3 regulären B der CSD aus Prag, sowie ein B, ein A und ein Bc der CFR, ein WL der CSD und ein WL der CFR aus Bukarest sowie als weiterer außerplanmäßiger Verstärkungswagen ein B der DR. Dann kommt die Kurswagengruppe Budapest - Leipzig, die hier abgehängt und mit P 3720 weitergeführt wird:

ein WL, ein A und ein B der MAV und zu guter Letzt noch der Post der CSD mit Laufweg Budapest - Dresden.

Weiter unten noch mal D 372 bei Rangsdorf, südlich von Berlin, kurz vor und P 3720 in Priesterwitz kurz nach Sonnenaufgang.